Yvonne Zündler

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Mitten im Abschaum

Yvonne Zündler wurde durch eine ihrer Töchter auf einen Hellseher aufmerksam gemacht, der Horoskope erstellt. Sie ließ sich aus Neugier ein solches anfertigen und wurde schnell stutzig, als sie mit den Menschen zusammentraf, die sich um den Hellseher herum versammelt hatten. Da sie in Gesprächen mit diesen Leuten schnell herausfand, dass da etwas faul sein musste, ging sie der Sache nach.
Nach weiteren Gesprächen und Reisen zu den Orten seines Wirkens, war ihr klar geworden, dass sie ihr Gefühl nicht getrogen hatte. Der Hellseher nutzte überwiegend Frauen aus, um Geld zu verdienen und seine Machtansprüche auszuleben.
Um Einblick in die Machenschaften solcher Anführer zu geben, hat sie ihre Erlebnisse und Erfahrungen aufgeschrieben. Sie musste feststellen, dass gerade Frauen, die aus miserablen Familienverhältnissen stammen, offen sind für die Versprechungen dieser Art Seelenfänger. Diese Frauen sehen in einem solchen Anführer eine Vaterfigur und wünschen sich Nähe, Lob und Vertrauen. Sie möchten geliebt werden und tun alles, um ihr Ziel zu erreichen. Dass sie dabei nur ausgenutzt oder benutzt werden, blenden viele aus.
Nach außen hin erwecken solche Gruppierungen den Eindruck der Geschlossenheit. Im Inneren sind sie allerdings geprägt von Hass, Neid, Eifersucht und Missgunst, da alle um die Aufmerksamkeit des Anführers buhlen. Schenkt er einem Mitglied mehr Aufmerksamkeit als anderen, selbst wenn nur gefühlt, wird ein großes Kesseltreiben ausgelöst. Selbst wenn der Anführer offensichtlich unehrlich ist, bleiben sie an seiner Seite. Nur wenige durchschauen das Spiel, ohne einen Schaden – welcher Art auch immer – davonzutragen.

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Mitten im Abschaum: Ein falscher Guru wird enttarnt (Starke Frauen)

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Die Stille eines Lebens

Edith Krause irrt als Fünfjährige durch die Ruinen von Frankfurt am Main. Sie wird aufgegriffen, als sie völlig erschöpft zwischen den Kriegstrümmern liegen bleibt. Da ihr Vater an Schwindsucht gestorben ist und ihre Mutter in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert wurde, wird sie von der Fürsorge in ein Heim gegeben.

Schwester Ambrosia und die anderen Nonnen erwecken nur nach außen hin den Anschein von Anstand und Barmherzigkeit. Innen allerdings spielen sich unvorstellbare Dramen ab, die an Grausamkeit kaum zu überbieten sind.

Da sie sich als gute Arbeitskraft erwiesen hat, wird sie für schwachsinnig erklärt. Auf diese Weise muss sie weitere sechs Jahre für die Nonnen schuften, obwohl man sie eigentlich hätte längst entlassen müssen. Danach arbeitet sie in einer Hotelwäscherei und begegnet einem netten Ehepaar. Jetzt endlich wendet sich ihr Blatt und sie kann ihre Erinnerungen verarbeiten. Obwohl ihr extremer Widerstand entgegenschlägt, lässt sie nicht locker und kann sogar eine der Täterinnen ausfindig machen. Am Ende kehrt sie der Welt den Rücken und taucht ein in die Stille ihres Lebens ein.

Die Autorin Yvonne Zündler – Mitten im Abschaum – erzählt die Geschichte einer wahrhaft starken Frau, die trotz vieler Rückschläge und Verleumdungen ihren Weg geht und nicht eher ruht, bis sie ihr Ziel erreicht hat.
Spannend, realistisch und ohne Blatt vor dem Mund.

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